
Kronen Zeitung
BUNDESLIGA
Hartberg reicht Remis gegen Linz für Meistergruppe
Der TSV Hartberg spielt zum dritten Mal in der Meistergruppe der Fußball-Bundesliga. Die Oststeirer waren mit der besten Ausgangsposition in den Fünfkampf um zwei Tickets gegangen und schafften im Heimspiel gegen Schlusslicht Blau-Weiß Linz mit einem 1:1 (1:1) aus eigener Kraft den Einzug in die Top sechs. Hartberg spielt so wie schon 2020 und 2024 in der Meistergruppe, für BW Linz beginnt in der Qualifikationsgruppe die heiße Phase im Kampf um den Klassenerhalt.
Das Spiel begann für die Heimischen dank eines Blackouts von David Riegler perfekt. Der Verteidiger wollte nach gut 30 Sekunden zu Nico Mantl zurückpassen, schoss den Ball aber völlig unbedrängt am verdutzten Torhüter vorbei ins eigene Tor. Dominic Vincze hatte nach einem Eckball die große Chance auf das 2:0, konnte den Ball aber nicht gut verarbeiten (8.). So brachte der erste Linzer Vorstoß den Ausgleich, ein Schuss von David Bumberger wurde von Kapitän Jürgen Heil abgefälscht (11.).
Die Linzer standen defensiv gut und setzten immer wieder zu gefährlichen Offensivaktionen an. Nico Maier verzog (13.), in der 28. Minute forderten sie erfolglos Elfmeter, nachdem Youba Diarra im Strafraum Christopher Cvetko im Zweikampf auf den Fuß gestiegen war. Auf der Gegenseite war Elias Havel nach einem weiten Auswurf von Tom Hülsmann auf und davon, sein Lupfer landete aber nur auf der Latte (35.).
Zweite Hälfte ereignisarm
Nach der Pause flachte das Spiel ab. Hartberg geriet – auch aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenten – nicht mehr in Gefahr, das Ticket für die Meistergruppe zu verspielen. Die Elf von Manfred Schmid setzte auch die Erfolgsserie fort und hat von den jüngsten 14 Ligaspielen nur eines verloren. Blau-Weiß darf aus der Leistung Zuversicht für den Abstiegskampf ziehen, den die Linzer mit drei Punkten Rückstand auf den Vorletzten GAK starten.
TSV Hartberg – Blau-Weiß Linz 1:1 (1:1)
Hartberg, Profertil Arena, SR Weinberger.
Tore:
1:0 ( 1.) Riegler (Eigentor)
1:1 (11.) Bumberger
Hartberg: Hülsmann – Heil, Vincze, Spendlhofer, Wilfinger, Hennig – Diarra, Markus, Kainz (62. Pazourek) – Hoffmann (62. Drew), Havel (77. Fridrikas)
Blau-Weiß: Mantl – Riegler, Maranda, Moormann – Dahlqvist, Briedl (77. Fofana), Cvetko, Bumberger – S. Seidl, Weissman (86. Reiter), Maier (77. Ronivaldo)
Gelbe Karten: keine
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Bild: GEPA
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